Infrarotheizungen geben Strahlungswärme an Personen und Oberflächen im bestrahlten Bereich ab. Sie können an Wand oder Decke montiert werden, sofern das konkrete Modell dafür freigegeben ist. Welche Größe und Leistung für einen Raum passend ist, hängt von Heizbedarf, Dämmung, Raumhöhe, Fenstern, Außenwänden und gewünschter Temperatur ab.
Das sind die besten Infrarotheizungen für 20 qm
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Heidenfeld Infrarotheizung HF-HP100-3 | Bis 25 m² | 1000 Watt | 101,98 EUR | Bei Amazon kaufen* |
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Könighaus Smart Dual-Infrarotheizung V2 600 W - Weiß | 93,42 EUR | Bei Amazon kaufen* |
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Könighaus Infrarotheizung 1000 W - Thermostat - Eco-Modell - 14-26 m² | 144,42 EUR | Bei Amazon kaufen* |
Die wichtigsten Daten zum Verbrauch in kleinen Räumen
Der Verbrauch einer Infrarotheizung hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen beispielsweise:
- Leistung,
- Größe des Raumes,
- Wärmedämmung,
- Anzahl der Fenster,
- Anzahl der Außenwände und
- Anzahl der Personen, die den Raum nutzen.
Die Leistung einer Infrarotheizung gibt die elektrische Leistungsaufnahme und mögliche Wärmeabgabe an. Mehr Watt bedeuten bei voller Leistung einen höheren Verbrauch pro Stunde. Der jährliche Stromverbrauch der Infrarotheizung hängt zusätzlich von der Laufzeit ab.
Ein größerer Raum benötigt in der Regel mehr Wärmeleistung und hat damit einen höheren Verbrauch, während ein gut gedämmtes Zimmer weniger Wärme benötigt, um auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen.
Die Anzahl der Personen im Raum kann den Heizbedarf geringfügig beeinflussen, weil Menschen Wärme abgeben. Mehr Personen erhöhen jedoch nicht den Verbrauch der Heizung automatisch. Entscheidend sind Thermostatregelung, Raumtemperatur und Nutzungsdauer.
Der Verbrauch einer Infrarotheizung kann berechnet werden, indem man die Leistung der Heizung in Watt mit der Nutzungszeit in Stunden multipliziert. Es ist auch möglich, eine Messung mit einem Stromzähler durchzuführen, um den tatsächlichen Verbrauch zu ermitteln.
Wie viel Heizleistung in Watt pro m² ist notwendig?
Die benötigte Heizleistung lässt sich nicht allein aus Watt pro Quadratmeter ableiten. Infrarotheizungen sind in vielen Leistungsstufen erhältlich. Ob ein Modell für 12, 16, 20 oder 30 Quadratmeter geeignet ist, hängt von den tatsächlichen Raumbedingungen ab.
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Für eine grobe Orientierung werden teilweise folgende Werte pro Kubikmeter genannt. Diese sind jedoch nur Richtwerte und ersetzen keine Heizlastberechnung:
- Niedrigenergiehaus oder Passivhaus: grob ab 20 Watt pro m³
- Neubau: grob ab 30 Watt pro m³
- Altbau: je nach Zustand häufig deutlich mehr als 60 Watt pro m³
Für die benötigte Wattzahl von Infrarotheizungen für verschiedene Raumgrößen gibt es grobe Richtwerte. Vor dem Nachrüsten eines weiteren Geräts sollte jedoch geprüft werden, ob Leistung, Positionierung und Stromkreis dafür geeignet sind.
Geeignete Infrarotheizungen für kleine Räume
Nicht jede Infrarotheizung eignet sich für jede Raumgröße. Eine Über- oder Unterdimensionierung sollte durch eine realistische Einschätzung des Heizbedarfs vermieden werden.
Derzeit gibt es Infrarotheizungen mit Leistungsangaben von bis zu:
- 100 Watt
- 200 Watt
- 300 Watt
- 400 Watt
- 500 Watt
- 600 Watt
- 700 Watt
- 800 Watt
- 900 Watt
- 1000 Watt
- 2000 Watt
Infrarotheizungen müssen nicht eintönig sein. Für einen optischen Hingucker kann auch eine Infrarot Bildheizung in Betracht gezogen werden. Infrarot Bildheizungen sind überlicherweise für die Wandmontage vorgesehen; neuerdings gibt es allerdings diese mit verschiedenen Motiven auch als mobile Infrarotheizung als Standgerät zu kaufen:
Bild Infrarotheizung Standgerät – Bild anklicken für mehr Infos.
Infrarotheizung: Beispiel für einen Neubau
Für ein Zimmer mit rund 20 bis 21 Quadratmetern reichen 300 bis 500 Watt nur bei sehr geringem Heizbedarf oder als Zusatzheizung aus. Ob diese Leistung genügt, hängt von Gebäudestandard, Außentemperatur und Solltemperatur ab. Stromverbrauch und Betriebskosten sollten vorab überschlägig berechnet werden.
Je nach Hersteller kann die Heizleistung von Modell zu Modell variieren.
Infrarotheizung: Beispiel für klassischen Altbau
Für einen Raum im Altbau kann eine deutlich höhere Leistung erforderlich sein als im Neubau. Ob 600, 800 oder mehr als 1000 Watt benötigt werden, hängt vor allem von Dämmung, Raumvolumen, Fenstern, Außenwänden und gewünschter Temperatur ab. Eine Heizlastberechnung ist belastbarer als ein pauschaler Modellvergleich.
Mehrere kleine Infrarotheizungen können die Strahlungswärme auf verschiedene Bereiche verteilen. Sie reduzieren den Energieverbrauch jedoch nicht automatisch. Bei gleicher Gesamtleistung und Laufzeit ist der Stromverbrauch grundsätzlich ähnlich. Ein Thermostat kann unnötige Betriebszeiten begrenzen.
Infrarotheizung: Beispiel für durchschnittlichen Wohnraum
Leistungsangaben von 400 bis 900 Watt kommen bei vielen Modellen vor. Ob sie für einen durchschnittlichen Wohnraum ausreichen, hängt vom Heizbedarf ab. Für gelegentliche Zusatzwärme kann eine geringere Leistung genügen; als Hauptheizung kann deutlich mehr erforderlich sein.
Fazit: Infrarot Wärmelösung für kleine Zimmer
Für Räume mit etwa 20 m² können flache Infrarotpaneele, geeignete Deckenmodelle oder Heizstrahler infrage kommen. Welche Bauform passt, hängt von Nutzung, Montageort, Sicherheitsabständen und gewünschter Wärmeverteilung ab.
Eine passend dimensionierte Heizung vermeidet unnötige Leistungsreserven, garantiert aber keine niedrigeren Stromkosten pro Jahr. Betriebskosten hängen von Gesamtleistung, Laufzeit, Strompreis und Raumzustand ab. Bildheizungen können zusätzlich als Gestaltungselement dienen.
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