In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie heiß eine Infrarotheizung wird und wie sich die Heizung auf die Temperatur der Luft in der Umgebung und auf das allgemeine Raumklima auswirkt.
Unsere Erklärungen haben schon vielen Menschen geholfen, sich auf dem Gebiet der Infrarotheizungen zurechtzufinden. Deshalb verlieren wir keine Zeit und steigen direkt in das Thema ein.
Wie heiß wird eine Infrarotheizung?
Um uns der Beantwortung dieser Frage anzunähern, rufen wir uns das spezielle Wirkprinzip von Infrarotheizungen ins Gedächtnis:
- Infrarotheizungen erzeugen mittels ihrer Heizpaneele Infrarot-C-Strahlung, auch IR-Strahlung gennant.
- Menschen nehmen die von Infrarotheizungen erzeugte Strahlungswärme als direkt wirkende Wärme wahr.
- Eine Infrarotheizung erwärmt vor allem Personen und Oberflächen im bestrahlten Bereich. Die erwärmten Flächen geben anschließend Wärme an die Raumluft ab.
Welchen Einfluss hat das Wirkprinzip auf die Oberflächentemperatur einer Infrarotheizung?
Sobald Strom durch das Heizpaneel fließt, erwärmt sich die Oberfläche. Je nach Modell liegen typische Oberflächentemperaturen häufig ungefähr zwischen 80 und 120 Grad Celsius. Die genaue Temperatur und Aufheizzeit richten sich nach Bauart, Leistung, Material und Herstellerangaben.
Eine Oberflächentemperatur von 80 bis 120 Grad Celsius kann bei Berührung zu Verbrennungen führen. Die Oberfläche sollte deshalb nicht berührt werden. Sicherheitsabstände, Montagehöhe und Herstellerhinweise sind besonders in Haushalten mit Kindern oder Haustieren zu beachten.
Modelle mit Thermostat schalten abhängig von der gemessenen Raumtemperatur ein und aus. Dabei können wiederholte Heizzyklen entstehen. Die Oberflächentemperatur während des Betriebs hängt vom jeweiligen Gerät und der Regelung ab.
Unterscheiden sich verschiedene Infrarotheizungen hinsichtlich ihrer maximalen Temperatur auf der Oberfläche?

Wie warm die Oberfläche wird, hängt von Material, Leistung, Bauart und Regelung ab. Metall-, Glas- und Natursteinoberflächen unterscheiden sich bei Aufheizzeit und Wärmespeicherung. Die maximale Temperatur und Aufheizzeit sollten den technischen Daten des konkreten Modells entnommen werden.
Die verschiedenen Arten und Modelle der Infrarotheizungen
Infrarotheizungen sind in unterschiedlichen Bauformen und Materialien erhältlich. Hier einige Beispiele:
- Infrarotpanel zur Deckenmontage
- Infrarotheizung zur Wandmontage
- Infrarot Bildheizung
- Infrarot Spiegelheizung
- Infrarot Natursteinheizung
- Infrarot Glasheizungen uvw.

Je nach Bauart unterscheiden sich Aufheizzeit, Oberflächentemperatur und Wärmespeicherung. Eine Naturstein Infrarotheizung von Magma kann Wärme länger speichern als ein dünnes Metallpaneel. Raumgröße, Dämmung und Wattzahl beeinflussen, wie viel Heizleistung benötigt wird. Weitere Hinweise finden Sie im Beitrag „Wie viel Watt sollte meine Infrarotheizung haben?„.
Wie wirken sich Infrarotheizungen auf die Raumluft aus?
Die Strahlung erwärmt zunächst Personen und Oberflächen. Diese geben anschließend Wärme an die Raumluft ab, sodass die Raumtemperatur mit der Zeit steigt. Wie stark, hängt von Heizleistung, Laufzeit, Raumgröße und Dämmung ab. Eine höhere Leistung ermöglicht mehr Wärmeabgabe, bedeutet aber auch einen höheren Stromverbrauch pro Stunde.
Im Vergleich mit Infrarot-Heizstrahlern, die häufig kurz- oder mittelwellige Strahlung nutzen, arbeiten Flächenheizungen meist überwiegend mit langwelliger IR-C-Strahlung. Das Wärmeempfinden ist subjektiv und hängt von Abstand, Intensität und Position ab.
Durch die direkte Strahlungswärme kann sich ein Raum bei gleicher Lufttemperatur subjektiv wärmer anfühlen. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt von Positionierung, Oberflächentemperaturen und persönlichem Wärmeempfinden ab.
Sind Infrarotheizungen kindersicher?
Infrarotheizungen können sehr heiße Oberflächen erreichen und sind daher nicht automatisch kindersicher. Kinder sollten die Geräte weder bedienen noch berühren. Eine Montage außerhalb der Reichweite, ausreichende Abstände und eine vorhandene Kindersicherung können Risiken reduzieren. Maßgeblich sind die Herstellerangaben.
>> Hier geht es zum verwandten Beitrag: Infrarotheizungen – sicher oder gefährlich?
Infrarotheizungen und Temperaturen – was Sie wissen müssen
- Die Oberfläche einer Infrarotheizung kann 80 bis 120 Grad Celsius oder mehr erreichen. Bei Berührung besteht Verbrennungsgefahr.
- Die Strahlung erwärmt zunächst Personen und Oberflächen. Diese geben anschließend Wärme an die Raumluft ab. Modelle mit Thermostat arbeiten abhängig von der gemessenen Temperatur in Heizzyklen.
Was sollten Sie bei der Anschaffung einer Infrarotheizung bedenken?
Beim Kauf einer Infrarotheizung sollten Stromverbrauch, Leistung, Montageort, Schutzart und Sicherheitsabstände sachlich geprüft werden. Widersprüchliche Werbeaussagen sollten nicht die technischen Daten und Betriebskosten ersetzen.

Bei Anschaffung, Montage und Betrieb einer Infrarotheizung sind die Bedienungsanleitung des Geräts, Sicherheitsabstände und elektrische Anschlussbedingungen zu beachten. Berücksichtigen Sie außerdem die Anschaffungskosten einer Infrarotheizung sowie die erwarteten Stromkosten. Eine schnelle Amortisation lässt sich nicht pauschal versprechen.
Informieren Sie sich vor dem Kauf anhand technischer Daten, Herstellerunterlagen und unabhängiger Testberichte. Nutzerbewertungen können Hinweise zu Bedienung und Alltagstauglichkeit geben, ersetzen aber keine Sicherheits- und Leistungsprüfung.
Ein Preisvergleich kann sinnvoll sein. Ein günstiger Kaufpreis sagt jedoch nichts darüber aus, wie hoch die späteren Stromkosten ausfallen oder wie passend das Gerät für den Raum ist.
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