In diesem Artikel geht es um den Stromverbrauch von Infrarotheizungen und die Berechnung der daraus entstehenden Kosten. Entscheidend sind Leistung, Laufzeit, Wärmebedarf und Strompreis. Pauschale Aussagen zu günstigen Betriebskosten oder wirtschaftlicher Überlegenheit sollten vermieden werden.
Stromverbrauch einer Infrarotheizung

Der Stromverbrauch einer Infrarotheizung hängt vor allem von ihrer Leistung und der tatsächlichen Laufzeit ab. Zusätzlich beeinflussen Heizlast, Dämmung, Raumtemperatur und Außentemperatur, wie lange das Gerät eingeschaltet bleibt. Der Preis pro Kilowattstunde bestimmt die daraus entstehenden Stromkosten.
Elektrische Infrarotheizungen verursachen Stromkosten nur während des Betriebs. Ein Thermostat kann die Heizung nach Erreichen der Solltemperatur abschalten und später wieder einschalten. Auch das Halten einer konstanten Temperatur benötigt daher regelmäßig Energie, sobald Wärmeverluste ausgeglichen werden müssen.
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Ob eine Infrarotheizung bei bedarfsgerechter Nutzung wirtschaftlich ist, hängt von Raum, Nutzungsdauer, Strompreis und verfügbaren Alternativen ab. Für selten genutzte oder gezielt beheizte Bereiche kann sie sinnvoll sein, eine sichere Kostenersparnis lässt sich jedoch nicht zusichern.
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Für die Abschätzung des Stromverbrauchs sollte zunächst der Wärmebedarf ermittelt werden. Dabei sind insbesondere folgende Faktoren relevant:
Sieht man sich die Heizkosten beim Kauf einmal etwas näher an, wird klar, welche wichtige Rolle der tatsächliche Stromverbrauch bei den Berechnungen spielt. Um diesen Verbrauch abzuschätzen, muss im ersten Schritt der Wärmebedarf für das Heizen ermittelt werden. Denn wie erwähnt ist der Verbrauch des Stroms günstiger, wenn weniger geheizt werden muss. Damit diese Werte möglichst realistisch berechnet werden können, sollten folgende Werte berücksichtigt werden:
- die gesamte Raumfläche und Raumhöhe.
- Außenwände, Fensterflächen und Raumaufteilung.
- Raumteilende Wände und die Außenwände.
- Die Außentemperatur und welche Raumtemperatur gewünscht ist.
So kann der Stromverbrauch berechnet werden

Für ein Einfamilienhaus lässt sich der Verbrauch nur näherungsweise berechnen. Wird beispielhaft eine Heizleistung von 60 Watt pro Quadratmeter bei 100 Quadratmetern Fläche und eine Volllastdauer von 1.600 Stunden pro Jahr angenommen, ergibt sich folgende Rechnung:
100 Quadratmeter × 60 Watt pro Quadratmeter × 1.600 Stunden ergeben 9.600.000 Wattstunden.
100 × 60 W/m² × 1.600 h = 9.600.000 Wh
Durch Division durch 1.000 ergibt sich ein rechnerischer Verbrauch von 9.600 kWh.
Für die Kosten wird der Verbrauch mit dem angenommenen Strompreis multipliziert. Bei 0,30 Euro pro Kilowattstunde lautet die Rechnung:
9.600 x 0,3 = 2.880 Euro
In diesem Beispiel ergeben sich rund 2.880 Euro Stromkosten pro Jahr. Die tatsächlichen Werte können deutlich abweichen, da Thermostatbetrieb, Heizlast und Nutzungsprofil nicht vollständig abgebildet sind.
Die gleiche Grundformel kann auch für 20 qm, 30 qm oder 40 qm verwendet werden. Die benötigte Heizleistung sollte jedoch nicht allein aus der Fläche abgeleitet werden.
Berechnung der Kosten eines Einzelraumes

Interessant wird es, die Stromkosten für einen Raum und nicht für ein ganzes Gebäude oder Haus zu berechnen. Die Formel dafür lautet:
Für einen einzelnen Raum lautet die vereinfachte Formel:
Heizungsdauer mal Leistung dividiert durch 1.000 mal Preis pro Kilowattstunde.
Die Leistung der Infrarotheizung variiert, beträgt durchschnittlich jedoch 400 Watt, 600 Watt, 800 Watt, 1.000 Watt bis maximal 1.500 Watt. 100 Watt sind es lediglich bei sehr kleinen Räumen.
Die Leistung von Infrarotheizungen variiert je nach Modell. Übliche Geräte liegen beispielsweise zwischen 300 und 1.500 Watt. Welche Leistung benötigt wird, hängt von der Heizlast ab.
Geht man von einer Heizdauer von 8 Stunden pro Tag aus und einer Leistung von 500 Watt, zu einem Strompreis von 0,3 Euro, wird wie folgt gerechnet:
Bei acht Stunden Betrieb pro Tag, 500 Watt Leistung und 0,30 Euro pro Kilowattstunde ergibt sich:
8 x (500/1.000) x 0,3 = 8 Stunden x 0,5 kWh x 0,3 Euro = 1,2 Euro. Auf den Monat gerechnet wären das in etwa 36 Euro Stromkosten.
8 × (500/1.000) × 0,30 = 1,20 Euro pro Tag. Bei 30 Tagen wären das rechnerisch 36 Euro. Bei Thermostatbetrieb und schwankender Laufzeit kann der tatsächliche Verbrauch niedriger oder höher ausfallen.
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Lohnt sich das Heizen mit Infrarotheizungen?

Das Gerücht, dass Infrarotheizungen mehr Strom verbrauchen als andere Heizarten, stimmt nur bedingt. Auch die Frage „Was kostet eine Infrarotheizung?“ muss man sich als Laie oftmals stellen, dabei sind Infrarotheizungen im Vergleich zu anderen Heizsystemen oftmals günstiger und auch versteckt, zum Beispiel als Bild Infrarotheizung, erhältlich. Wenn Sie den Betrieb nur auf das notwendige beschränken und die Wärme für die Räume verwenden, die benötigt werden, können Sie sowohl gute Raumtemperaturen erzeugen als auch kostengünstig heizen.
Ob Infrarotheizungen mehr oder weniger Stromkosten verursachen als andere Heizsysteme, hängt vom Vergleichssystem und der Nutzung ab. Die Frage „Was kostet eine Infrarotheizung?“ lässt sich daher nur mit Angaben zu Anschaffung, Heizlast, Laufzeit und Strompreis beantworten. Eine pauschale Einordnung als günstiger ist nicht belastbar.
Im Angebot oder Sale können diese oftmals reduziert eingekauft werden. Zudem sollten Sie sich Bewertungen von Stiftung Warentest einholen, die die Geräte regelmäßig in Bezug auf Preis-Leistung vergleichen.
Rabatte können den Anschaffungspreis reduzieren, sagen aber nichts über Qualität oder Betriebskosten aus. Bewertungen und Produkttests können ergänzende Hinweise geben, sollten jedoch auf das konkrete Modell bezogen sein.
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